AFS Schwäbisch Hall: Rundbrief März 2001

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März 2001/Rundbrief 2


Liebe AFS-Freunde

Kaum zwei Monate sind vergangen als unser erster Rundbrief an alle Mitglieder und Freunde des Afs Schwäbisch Hall verteilt wurde, da ist es auch schon Zeit für die nächsten Informationen. Der Grund ist, dass vor allem jetzt, wenn unser Komitee langsam aber sicher anfängt selbständig laufen zu lernen, ständig irgendwelche Neuigkeiten oder tolle Erlebnisse, über die es zu berichten lohnt, die Redaktion erreichen.
Wie zum Beispiel unseren erst kürzlich abgehaltenen gemütlichen Stammtisch. Leider konnten aufgrund der schlechten Wetterlage (Schnee und Eis) nicht viele kommen. Doch trotz des winterlichen Wetters und der teilweise langen Anreise hat es sich gelohnt, da unser Nano etwas über sein faszinierendes Land Chile erzählte. Spannend berichtete er von atemberaubenden Landschaften sowie von Wetterverhältnissen die sich kaum einer in Deutschland vorstellen kann. Zum Beispiel der lebensnotwendige Regen welcher in Nanos Stadt einer Sensation gleichkommt. Denn, Regen gibt es nur einmal in 100 Jahren. Das Wasser für die Stadt muss über ferne Leitungen aus den Anden hergeleitet werden.
Alles in allem war es ein gelungener sowie unterhaltsamer Abend und ich hoffe beim nächsten Stammtisch werden sich weniger so eine Gelegenheit entgehen lassen. Daher zur rechzeitigen Planung noch die Termine:

06.04.01 Dritter Stammtisch in der Schenkenseegaststätte/SHA (Katrin Hertlitschka
wird uns über Portugal und ich etwas über Thailand erzählen)

06.04.01 bis 08.04.01 PG-Süd-Treffen in der JuHe Schwäbisch Hall. Wir wollen die
Teilnehmer vom PG-Süd-Treffen zu unserem Stammtisch einladen. Hierzu
brauchen wir noch Kuchenspender und Hopees, die den Kuchen am 08.04.01
verkaufen wollen, damit schon mal was in unsere Vereinskasse kommt.

19./20.05.01 Zweite Hopee-Vorbereitung vom Komitee Stuttgart aus im Kleinwalsertal.
Manuel Kleiner wird als Betreuer dabei sein.

16./17.06.01 End-of-Stay-Camp der Gastschüler im Kleinwalsertal. Hier werde ich als
Betreuer mitgehen.

22.06.01 Sommerfest im Garten der Familie Otterbach in Sulzdorf.

Berichte aus fernen Ländern

Damit das Fernweh nicht ganz verschwindet wollen wir mal sehen wie es den deutschen Austauschülern, aus unserem Komitee, in ihren jeweiligen Gastländern so ergeht. Dieses Jahr hat das Komitee Schwäbisch Hall drei Awayees, Michael Kehrer/USA, Anja Otterbach/Island und Judith Ebert/Norwegen. Alle drei können es kaum erwarten uns von ihrem "Abenteuer Ausland" zu erzählen:

Michael Kehrer, USA (Mail 24.12.2000)
Naja, was soll ich sagen, morgen ist Weihnachten und ich muss leider feststellen, dass die Zeit wie im Fluge vergeht. Ich bin im August angereist und nun ist es schon wieder Dezember. Das Jahr wird schneller um sein, als ich dachte. Mein Jahr laeuft einfach bestens hier und ich fuehle mich sehr wohl als Amerikaner auf Zeit. Ich sammel unglaublich viele gute Erfahrungen und erlebe jeden Tag Neues.... ich lebe hier mit meiner Gastfamilie, den Malmbergs, auf einer Farm bei Tracy, Minnesota und ich habe mich schon sehr gut an das Farmleben gewoehnt, auch wenn ich die meiste Zeit der Schule und anderen Aktivitaeten widmen muss. Ich habe zwei Gastgeschwister, Elizabeth (16) und Daniel (13) mit denen ich ein gutes Verhaeltnis geniesse. Einer meiner besten Erfahrungen, war bisher das Football. Ich bin fuer mein High School Team als Kicker zum Einsatz gekommen und wir hatten eine recht erfolgreiche Saison. Die Schule kann nicht besser laufen und meine classes sind ganz interessant. Ich bin ein senior (12 grade) an der Tracy Area High School. Das Niveau ist weitaus niedriger als ich es gewohnt bin, so dass es nicht schwer ist, ein guter Schueler zu sein. Ich habe eine Social class,eine study hall, eine computer typing class, Speaking and Writing (English), Precalcules (math), Spanish I und Communications gewaehlt. Mit dem Englisch geht es sehr gut voran und ich kann schon erhebliche Vortschritte verzeichnen. Die Schule beginnt um 8.20 a.m. und endet um 3.04 p.m., was neu fuer mich war. Nach der vierten Stunde ist launch time in der cafeteria, wo ich dann das amerikanische fast food zu essen bekomme. Bei den Schuelern und Lehrern bin ich sehr nett aufgenommen worden - alle sehr hilfsbereit und sympatisch.
Ich habe auch schon in verschiedenen Klassen zusammen mit der anderen deutschen Gastschuelerin ueber Deutschland berichtet. Dabei hat mir eine Diaserie von ganz Dtld. sehr geholfen, die ich von Deutschen Bundespresseamt ausgeliehen habe.
Waehrend des Winters habe ich bereits das Snowmobiling und das beliebte Hunting kennengelernt. Im Fruehjahr plane ich ein bisschen Leichtathletik zu treiben, sowie einen Fussballclub zu gruenden.
Ich bin zu einem richtigen Familienmitglied geworden und ich geniesse den amerikanischen Alltag. Sonntags gehen wir immer in die ev. Kirche in der anderen Nachbargemeinde, Walnut Grove, wo ich im Februar anfangen werde, im Gottesdienst zu lesen. Wir unternehmen am Wochenende immer eine ganze Menge. Wir gehen shoppen in die grossen Malls oder fahren auch mal in die Hauptstadt St. Paul/ Minneapolis. So kommt es auch, das wir schon ein NFL Football Spiel der Minnesota Vikings gegen die Arizona Cardinals im Metro Dome angeschaut haben. Das war einfach klasse und ein riesen Highlight fuer mich. Nun ist es Winter und Minnesota ist beruehmt fuer seine kalte Jahreszeit sehr kalt und windig hier. Wir haben eine ganze Menge Schnee und Stuerme, so dass die Schule manchmal spaeter starten muss. Seit Freitag haben wir nun Christmas break und ich werde mit meiner Familie zu Hause feiern. Am Montag geht es dann fuer uns alle ins sonnige California, wo wir die Elern meiner Gastmutter Mary besuchen werden. Wir werden nicht weit entfernt von Los Angeles sein, das sicherlich ein Highlight sein wird. Ich freue mich schon sehr darauf. Ich glaube, dass war mal ein erster guter Lagebericht aus Tracy, MN ...
Ich werde den Rest meines Jahres wohl sehr geniessen und alles was ich lerne hoffentlich zu meinem Vorteil nutzen. Ein Jahr wie dieses als exchange student hat man nur einmal im Leben und es wird mir immer in Erinnerung bleiben - ein Schritt in die Zukunft.


Anja Otterbach, Island (Mail 24.12.2000)
Schnee haben wir leider keinen mehr. Wir hatten letzte Woche fuer ungefaehr zwei, drei Tage schönen Schnee, aber jetzt? Naja. Egal. Trotzdem schön! Wir haben nen total schönen WEihnachtsbaum! Selbst gehackt!!!!!! Jaja! Des isch voll luschtig, weil fuer meine Gastmama ist der Baum das totale Monstrum, sie meint, dass sie noch nie einen so grossen Weihnachtsbaum hatten. Fuer mich dagegen hat er eigentlich ne ganz normale Grösse. Meine Eltern haben mir eigentlich ein PAcket geschickt, mit sogut wie allen Weihnachtegeschenken fuer meine Gastfamilie. Dummerweise ist dieses Packet aber noch nicht ankegommen, da anscheinend gestern halb Island die Postzentralen gestuermt hat um an ihre Paeckchen zu kommen. Jupieeeee!
Dummerweise war ich nicht dabei und mein Paeckchen liegt jetzt wer weiss worum, nur eben nicht unter dem Tannenbaum Alfatún 8A in Kópavogur. Tjau, dumm gelaufen, weil ich jetzt meine tolle Gastfamilie irgendwann nach Weihnachten beschenken muss. FREUDE!!! Der einzigste Vorteil ist, dass ich trotzdem Geschenke bekomm! Was also soviel heisst, wie das die Islaender in diesem Punkt nicht nachtragend sind! Solange sie wisse, dass sie ihre Geschenke auch noch irgendwann in den Händen halten werden!
Ansonsten sind jetzt anscheinend die dunkelsten tage vorbei und ich darf mich auf den Tag freuen, an dem nachts um 24 Uhr Sonnenschein sein wird.
Was die Weihnachtsbeleuchtung, bzw. Weihnachtsschmuck angeht, da sind die Islaender glaube ich den Amerikanern ganz aehnlich. Ich war zwar noch nie in Amerika, aber ungefaehr so stell ich mir das vor. Alles voller Lichterketten!!!! Und IN den HAeussern, da wird alles weggepackt. Das muss so sein, damit genug Platz fuer den vielen Weihnachtskitsch ist. Aber was solls. Man gewöhnt sich an alles und ganz so schlimm ist es dann doch
net! Mal was Neues!
Der Tag heute hat so angefangen, dass ich erstaml lange ausgeschlafen hab, also, solange, bis mich meine Mutter eben aus dem Bett geschmissen hat! Danach durfte ich feststellen, dass auf meinem Fensterbrett schon das erste Päckchen lag. Ich bin dann gleich mal zu meinem kleinen Gastbruder gerannt und habe mich informiert, was das zu bedeuten hat und so.....er hat mir dann mehr oder weniger erklaert, dass das der letzte der dreizehn Islaendischen Weihnachtsmaenner fuer mich vorbeigebracht hat (sowas wie Nikolaus, nur halt 13 mal!). Yipeee, da war die Freude gross! :-). Hab dann natuerlich auch mal gleich aufgepackt und es warn total schöne Handschuhe drin. Kann ich hier wirklich gut gebrauchen! Danach hab ich dann mein Zimmer noch aufgeraeumt, weil meine Gastmutter mich schon seit ueber ner Woche damit genervt hat, wie schrecklich es doch aussehen wuerde. Und man will ja niemanden veraergern, gelle!? Also hab ich das auch mal noch schön gemacht. Danach gab's dann schon das erste mal essen. Reisbrei und so, also nur ganz schlicht. In einer Portion Reisbrei war eine Mandel versteckt und wer sie im Teller hatte hat was bekommen. Mein kleiner Gastbruder hat es geschafft. Aber irgendwie glauben alle, dass er beschummelt hat! War trotzdem lustig! Heut Abend um sechs geht's dann aber so richtig weihnachtlich los. Wir muessen uns alle in Schale schmeissen und, aeh ja, dann? Also, ich glaub dann hören, oder gugen wir uns irgend ne Messe an, oder so, und lesen nebenher Weihnachtskarten! Danach gibt's Essen und dann Beschehrung (schreibt man das so?) Tja, und dann lesen wir anscheinend den ganzen Abend durch, oder sowas. Also Buecher! Naja, ich hab eigentlich vorgehabt Briefe zu schreiben, weil! Naja, ihr seit mir halt schon was wert! Morgen werden wir dann anscheinend den ganzen tag schlafen und Abends zu Oma und Opa fahren wo wir mit der gesamten restlichen Verwandtschaft (ungefaehr sieben Brueder und Schwestern alle mit Kindern und Ehepartner, oder so aehnlich!) um den Weihnachtsbaum tanzen werden. Also so wurde es mir zumindest erzaehlt. Mal gugen was dranisch, an der Geschichte! Hm, was am zweiten Weihanchtsfeiertag geht weiss ich net. Also, Gleðileg Jól gott og farsælt komandi ár! Sjáumst og Bless Eure Anja NNNNNNNN!!!!!!!!!!!!!!



Judith Ebert, Norwegen (Mail vom 26.12.2000)
Erstmal "god jul (nachtraeglich) og godt nytt år" Also jetzt ist heilig Abend auch schon wieder rum und ich muss wieder ein Jahr auf all die schoenen Geschenke verzichten. Ich moechte mich da erstmal bei allen Gebern recht herzlich bedanken. So nun eine Kurze beschreibung zu der stressigen Vorweihnachtszeit und zu den Festtagen. Leider gab es bis vor kurzem auch noch keinen Schnee hier in Kløfta aber heute ist das unglaubliche geschehen. Es hat GESCHNEIT. Aber dazu spaeter noch mehr. Die Schule so kurz vor den Ferien war echt total moerderisch, denn wir hatten so was aehnliches wie vorexamen und daher war es ziemlich viel zu lernen und dann waren es auch noch immer alle moeglichen abschlussfeiern von Chor und Turnen. Beides hat uebrigens gut geklappt.Und dann noch das Schlimmste Wer soll alles Geschenke von mir bekommen? Natuerlich meine Famile aber wer von den Freunden und dann muessten wir natuerlich auch noch von der Schule alles Russgeld ( Abiturfeier) bezahlen und dann gab es noch Weihnachtsball und andere kostspielige scherze.Na auf jedenfall rueckten die Ferien(22.12.2000) immer naeher und es wollte und wollte einfach kein schnee kommen. Am Mittwoch den 20.12 wurde es dann zum ersten mal so richtig kalt -10*C. Deshalb ist im Laufe einer Nacht ploetzlich alles Weiss geworden aber eine Entschaedigung fuer den Schnee der nicht da ist ist es natuerlich nicht.Naja an Heilig Abend war es dann wenigstens alles mit einem Weissen Schleier bedekt.Aber der Reihe nach. Am lillle Julaften (23.12.200) Haben wir Milchreis gegessen mit einer versteckten Mandel.
Der die Mandel bekommt hat ein Marzipanschwein bekommen(typisch norwegisch). Ratet mal wer das Glueck hatte. ICH war dieses Jahr der Glueckspilz und meine kleine Gastschwester ist total erschrocken und war ploetzlich nicht mehr hungrig.Am gleichen Tag haben wir auch noc das ganze Haus auf vordermann gebracht und die letzten WEihnachtsvorbereitungen getroffen, Den Weihnachtsbaum geschmueckt, Die Geschenke darunter gelegt und noch etwas am Abend entspannt. In der Nacht zum 24. 12 ist dann der Weihnachtsmann vorbeigekommen und hat suessigkeiten in den rausgehenkten Socken an der Ture verteilt. Am 24 hab ich dann von 10-12 Uhr in Altersheimen mit meinem Chor Weihnachtslieder zur aufmunterung gesungen. War echt ganz nett.
Danach sind wir dann um 3 Uhr in die Kirche.War echt superkurz und hat mich an ne katholische erinnert, da der Pfarrer gesungen hat beim Sprechen( wenn ihr versteht was ich meine) Um 18 Uhr sind dann alle Gaeste gekommen Grosseltern und der einzigste Bruder von Tore.Wir haben typisches norwegisches Weihnachtsessen gegessen( Ribben Wurste und viel Speck mit Sauerkraut das Blaukraut aehnelt und natuerlich Kartoffeln und Rosenkohl. Fuer mich als Vegetarier echt das beste aber ich habe extra grichischen Salat und Sojawuerstchen bekommen. Danach ist dann der Weihnachtsmann mit einem Sack voller Geschenke gekommen und hat sie verteilt. Als alle Geschenke verteilt waren durften wir sie der Reihe nach eins nach dem anderen oeffne. Das hat so ca. bis 22 Uhr gedauert. Danach gab es dann Kaffee und kuchen (Kransekakemit knallbonbons).Alles in allem war es viel Essen. Wir sind spaet ins bett, da wir natuerlich auch noch das ein oder ander e Weihnachtsgeschenk ausprobieren mochten. Mama Take it easy ist echt super angekommen. Ich hab echt total viele Geschenke bekommen und war total ueberwaeltigt. Ich bin ganz sicher,dass kein Tag im neuen Jahr an mir vorbeigeht, denn ich hab jetzt 2 Kalender. Am 1 Weihnachtsfeiertag haben wir nichts gemacht auser einem kurzen und kalten Spaziergang essen und Fantasi(Activityaenlich) spielen.Am 2. Weihnachtsfeiretag haben Ich meine Eltern und Andereas mein Onkel eine grosse Wandertour gemacht und als wir dann zu Hause ankamen ist endlich der verheisene Schnee gekommen. Vielleicht wird es dann ja morgen ne Skitour. Ich wuerde mich auf jedenfall darueber freuen.
Tja nun habt ihr hoffentlich einen Eindruck bekommen wie ich hier in Norwegen meien Feiertage verbracht habe. Und ich bin echt ganz froh, dass ich kein bisschen Heimweh hatte. So jetzt muss ich aber Schluss machen, da es Essen gibt und tore hat mir schon angedroht, dass ich Schneeschippen muss da es ja sooooooo schneit


Wie schon gesagt hat unser Komitee dieses Jahr drei Awayees, doch im nächsten Afs-Jahr (Beginn im Sommer 2001) werden es schon neun sein, unglaublich aber wahr. Ein weiteres Zeichen für die prächtige Entwicklung unseres Komitees.
Ursprünglich hatten nur fünf Haller Hopees einen festen Platz doch in den letzten Wochen kamen noch vier weitere hinzu. Yvonne Rieger geht nach Brasilien, Katharina Röger nach Thailand, Gerhard Zumbil und Jonas Zeller können sich auf die USA freuen. Den beiden letzten möchte ich besonders gratulieren da beide das PPP Bundestagsstipendium bekommen haben.

Apropo Hopees, am 24.2.2001 trafen sich zahlreiche Hopees sowie unsere zwei Austauschüler im Hauptquartier des Afs Schwäbisch Halls in Geifertshofen. Es war der Tag unserer zweiten Fun-Aktivität (Faschingsumzug). Gemeinsam zogen wir bei klirrender Kälte in das zwei km entfernte Nachbardorf in welchem es von Eingeborenen, Amerikanern, Zwergen biertrinkenden Mönchen sowie von zahlreichen kriminellen Hexen nur so wimmelte. Doch mutig wie wir sind blieben wir und beobachteten das bunte Treiben aus sicherer Entfernung. Doch weit gefehlt denn plötzlich stahl eine der Hexen Kalles rote Mütze als dieser nichts böses ahnte. Dieser stürzte sich jedoch vollen Mutes ins Getümmel während wir, unfähig zu handeln, um ihn bangten. Doch schon nach kurzer Zeit hatte Kalle seine über alles geliebte Mütze zurückerobert und die Hexe samt ihren Artgenossen in die Flucht geschlagen. Nach diesem Schrecken kam uns ein Schnaps gerade recht den uns fahrende Mönche zuhauf anboten.
Nach diesem nerveaufreibendem Nachmittag machte wir uns wieder auf den Weg zurück ins Hauptquartier wo wir uns bei Kaffe und Kuchen aufwärmten und erholten.
Alles in allem war es ein gelungener Tag.

Zum Schluss noch eine kleine Bitte, aus Kostengründen wollen wir gerne wissen wer den Rundbrief in Zukunft weiter bekommen möchte. Euro Antwort solltet ihr mir per e-mail oder telefonisch mitteilen. Danke.


Jahrehauptversammlung:

Am 05.03.01 hatten wir unsere außerordentliche Jahreshauptversammlung mit 25 Teilnehmern. Diese war notwendig geworden, weil wir nur in diesem Gremium einen Delegierten wählen konnten. Erwartungsgemäß wurde Manuel Kleiner einstimmig gewählt. Er wird unser Komitee zukünftig bei den bundesweiten Delegiertenversammlungen würdig vertreten. Als Stellvertreterin stellte sich Katrin Müller zur Verfügung. Sie wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Doris Schell wird unsere Kassenprüferin sein.
Des weiteren wurde im Rahmen der Hauptversammlung Walter Sturm als weiterer stellvertretender Komiteevorsitzender gewählt.
Wir wünschen den gewählten "Amtsinhabern" viel Spaß und Erfolg bei ihrer Arbeit.

Herbert Herterich erklärte in der Hauptversammlung, dass es nur noch wenige Formalitäten zu klären gibt, bis wir eingetragener Verein sind.

Sichtlich beeindruckt war unser Kalle vom Fun-Wochenende in Würzburg. Er schilderte uns seine Eindrücke von den historischen Sehenswürdigkeiten, von denen er sich leider nur noch an die vielen Kneipen erinnern konnte. Die gelungene Veranstaltung wurde von Axel Mühleck organisiert. Obdach fanden die Reisenden bei Manuel Kleiner. Vielen Dank, für eure Unterstützung.
Beeindruckend war für uns alle der Vortrag von Gila Hibsch über ihre Afs-Erfahrungen 1969/1970 in den USA. Ihre eindringliche Botschaft an alle Returnees war, dass es die unbedingte Pflicht jedes Returnees ist, sich auch nach der Rückkehr noch um den Kontakt zur Gastfamilie zu bemühen. Der Grundgedanke von Afs sollte nicht mit der Rückkehr enden, sondern jeden ein Leben lang begleiten.


So, das war´s wieder mal
Denkt bitte daran, wenn ihr mal einen Beitrag für den Rundbrief habt, lasst es mich wissen.

Viele Grüße

Euer Philipp



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