Rundbrief Februar 2010
Moin moin!
So, nun ist der Komitee-Rundbrief wieder zu neuem Leben erwacht. Diese Ausgabe beginnt ab der Rückkehr der Programmteilnehmer 08/09 im Sommer 2009. Geplant ist eine halbjährliche Veröffentlichung des Rundbriefs. Grundsätzlich gilt: Wer Lust hat, was zu schreiben, darf dies gerne tun und dann an mich schicken. Auch Bilder sind immer willkommen. Im Grunde kann der Rundbrief nur mit eurer Hilfe leben. Jetzt am Anfang wird ein bisschen mehr von euch gefordert, da er quasi neu erfunden werden muss. Das bezieht sich vor allem auf die geplanten „Extras“. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem neuen Komitee-SHA-Rundbrief!
Cornelius van Vugt
P.S.: Über Anregungen, Hinweise, konstruktive Kritik und konkrete Vorschläge freue ich mich sehr! Diese bitte per E-Mail an mich schicken.. Meine Adresse:
rundbrief@afs-hall.de
Neuer Titel
Ich würde den Komitee-Rundbrief gerne umbenennen. Ihr könnt euch ja mal Gedanken machen und mir dann eure Vorschläge einsenden. Danach werde ich alle Vorschläge veröffentlichen und ihr könnt darüber abstimmen.
Aus aller Welt
In jeder Ausgabe möchte ich ein „Extra“ veröffentlichen. Ich bitte um Einsendung eures Lieblingswortes (mit dt. Entsprechung) in eurer jeweiligen Auslandsjahrlandessprache.
Nachbereitung
Am 19. und 20.09.2009 fand die erste Nachbereitung für unsere frisch heimgekehrten Awayees statt. In diesem Jahr ging es nach Kreuzle. Die Stimmung war von Beginn an gelöst und die Wiedersehensfreude riesig.
Unter einer super Betreuung und bei sehr gutem Essen wurde in den folgenden 1 ½ Tagen spielerisch das Austauschjahr noch einmal Revue passieren gelassen und ein Ausblick für die Zukunft gegeben.
Doch natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Bei einem gemütlichen Beisammensein konnte ins Gespräch gekommen und die eigenen Auslandserfahrungen ausgetauscht werden.
Und wie bei jeder AFS-Veranstaltung war alles viel zu schnell vorbei und so trennten sich die nun frisch gebackenen Freshees am nächsten Mittag schon wieder, jedoch mit der Gewissheit, dass dies nicht die letzte Möglichkeit war, sich zu treffen.
Sören Schumacher
Survival für die neuen Gastschüler und Vorbereitung für Gastfamilien
Ende September 2009 fanden zwei wichtige Veranstaltungen parallel und teilweise auch gemeinsam statt: das sogenannte „Survival“ für die frisch angereisten Gastschüler und die Vorbereitung für unsere Gastfamilien. Diese Kombination war neu im Komitee. Wir mieteten dafür das Haus der Vereine in Schwäbisch Hall komplett und arbeiteten in zwei Etagen.
10 Gastschüler, ihre Betreuer, die Gastfamilien, z. T. als komplette Familie mit Kindern, die Familienbetreuer, die Verantwortlichen für die Veranstaltung und etliche Returnees, die als Unterstützung dabei waren – wir waren rund 50 Personen und füllten das Haus mit unseren Aktivitäten.
Zunächst trafen sich alle gemeinsam, um sich kennen zu lernen und die Tauschis und ihre Gastfamilien bekamen die Aufgabe, ein „Familienbild“ zu malen und an Hand dieses Bildes sich, die Familie und die Betreuer vorzustellen. Die Bilder waren teilweise sehr witzig, wie man sich unschwer vorstellen kann.
Danach ging es für die Tauschis weiter mit Themen wie Alltagstipps & Fettnäpfchen, Regeln aller Art, Beschreibung von momentanen Gefühlszuständen, Zielsetzungen, usw….
Unterstützt wurden sie dabei durch ihre jeweiligen Betreuer.
Die Gastfamilien wurden – ebenfalls unterstützt durch ihre Familienbetreuer – vorbereitet auf die neue Rolle als Gasteltern. Sie erfuhren vom Kulturschock, von kulturellen Unterschieden, von Schwierigkeiten, die ihre Gastkinder erleben werden. Außerdem versuchten wir, ihnen ein bisschen Handwerkszeug im Umgang mit Problemen und Konflikten an die Hand zu geben.
In den Pausen wurde nicht nur gegessen (die Gastschüler hatten leckere Spezialitäten mitgebracht und zusätzlich gab es Pizza), sondern man hatte auch genügend Zeit, sich untereinander besser kennen zu lernen.
Als dann gegen 22.00 Uhr Schluss war, gingen alle angeregt und zufrieden nach Hause und auch die Verantwortlichen konnten beim obligatorischen Aufräumen feststellen, dass die „Großveranstaltung“ gelungen war.
Brigitte Süssenguth-Brenner
Betreuerschulung 2009
Ist man allein durch die Tatsache, selbst ein Auslandsjahr verbracht zu haben, schon ein guter Betreuer? Oder ist es vielleicht doch hilfreich und notwendig, hierfür ein bisschen „Werkzeug“ an die Hand zu bekommen?
Seit vielen Jahren gibt es in unserem Komitee die gute Gewohnheit, für die Freshreturnees im Herbst eine Betreuerschulung anzubieten und die Interessierten fit für die verschiedenen Aufgaben zu machen.
Im ersten Teile einer solchen Schulung starten wir immer eine Abfrage, wie gut sich jemand in seinem Austauschjahr betreut gefühlt hat. Meist zeigt sich dann schnell, weshalb eine solche Schulung wichtig ist….
Im Herbst 09 lief die Sache ein bisschen zögernd an und zuerst gab es zu wenige Anmeldungen und Johi und ich sagten den Termin kurzerhand ab. Bei einem zweiten Angebot war dann die Nachfrage überwältigend und mein Wohnzimmer (eigentlich ziemlich geräumig) platzte aus den Nähten. 24 Leute besiedelten Stühle, Sessel, Sofas, Teppich, Fußboden.
Themen wie: Was ist Betreuung im AFS? Aufgaben eines Schülerbetreuers, Regeln für die Gastschüler, Tipps für die Gesprächsführung, Vorgehensweise bei einem Konflikt, Tipps für ein Beratungsgespräch zwischen Schüler und Betreuer, wie verhalte ich mich bei Grenzüberschreitungen, Krisenfällen, u.v.m. beschäftigten uns etliche Stunden, die Atmosphäre war eher kuschelig, dennoch wurde sehr konzentriert gearbeitet und die Stimmung war gut.
Am Ende waren die Kaffeebohnen verbraucht, die Kekse gegessen, ziemlich viele Stühle standen an ungewohnten Orten – und Johi und ich hatten den Eindruck, dass etwas Sinnvolles passiert war.
Ich freue mich schon auf die nächste Generation!
Brigitte Süssenguth-Brenner
BiHe in Freiburg/BW
Vom 9.bis 11. Oktober 2009 haben sich viele Freshees und andere AFSer in Freiburg getroffen, die das Interesse haben, aktiv im Komitee mitzuarbeiten. Vom Komitee SHA gingen Sören, Michael, Colette und Linda zu dieser Fortbildung. Dort haben wir alle viel
neues erfahren und gelernt.
Linda Beck, Ägypten 2008/2009
Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung am 15.10.2009 war für eine „solche“ Veranstaltung recht gut besucht und nach den üblichen Berichten aus den verschiedenen Bereichen Hosting, Sending, Komitee-Koordination, Finanzen, Fun-Veranstaltungen usw. wurden dann ein paar Neuerungen bekannt gegeben: nach 9 Jahren hat sich Brigitte Süssenguth-Brenner aus der Verantwortlichkeit für den Bereich Sending verabschiedet und diese Aufgabe an Christoph Scholl übergeben, Johannes Kraft – im letzten Jahr Komitee-Koordinator – ist ausgeschieden (zieht zum Studium nach Ludwigsburg) und diese Aufgabe wird künftig wieder von Brigitte übernommen. Im Bereich Hosting fand sich keine neue Verantwortliche und deshalb wird er wieder (kommissarisch) von Gaby Otterbach weitergeführt. Ein neuer Hosting-Koordinator muss gesucht werden. Herbert Herterich hat sich für ein weiteres Jahr bereit erklärt, die Finanzen zu verwalten.
Da wir in Hall ein eigener Verein sind, standen auch die Vorstandswahlen an. In der Führungsspitze gab es keine Veränderung, Brigitte Süssenguth-Brenner wurde als
1. Vorsitzende und Gaby Otterbach als 2. Vorsitzende wieder gewählt. Herbert Herterich als Kassenwart und als Beisitzer Sophie Schneider und Valentin Otterbach. Johannes Kraft ist auf eigenen Wunsch ausgeschieden und neu in den Vorstand wurde Christoph Scholl gewählt.
Brigitte Süssenguth-Brenner
Auswahlwochenende
Die Auswahlwochenenden des AFS dienen dazu die Bewerber besser kennen zu lernen und herauszufinden, welche Bewerber schon bereit sind, ein Auslandsjahr auf sich zu nehmen. Die Auswahl in unserem Komitee fand vom 6.-8.November 2009 in Obersteinbach statt. Wir waren ca. 10 Betreuer und 29 Bewerberinnen und Bewerber.
Für gewöhnlich treffen wir Betreuer uns für eine Besprechung und Vorbereitung schon ein, zwei Wochen vorher, um die Bewerbermappen durch zu gehen und die verschiedenen Aufgaben zu verteilen. Da es für mich die erste Auswahl als Betreuer war und ich mich an meine eigene vor zwei Jahren noch sehr gut erinnern kann, war es interessant, einmal „hinter die Kulissen zu blicken“ und zu sehen, wie viel Arbeit in einem AFS- Auswahlwochenende steckt. Ich hatte die Aufgabe übernommen, Plakate mit dem Programm zu schreiben und aufzuhängen. Außerdem sollte ich die Bewerber in Empfang nehmen und ihnen ihre Zimmer zeigen. Und natürlich während des Wochenendes als Betreuer an den Spielen teilnehmen, um die Bewerber besser kennen zu lernen. Hört sich alles eigentlich nicht sehr kompliziert oder zeitaufwendig an. Das dachte ich anfangs auch. Doch noch bevor die Bewerber überhaupt angekommen waren, wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Der Zeitdruck, Schlafmangel und die Verantwortung, die auf einem lasten, waren eher nervenaufreibend als entspannend. Dennoch hatte ich es kein einziges Mal bereut, die Aufgabe als Betreuer übernommen zu haben; weder während des Wochenendes, noch bei der hitzigen Diskussionsrunde danach.
Die Arbeit mit den Bewerbern hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, was einerseits an der tollen Gruppe und andererseits am eingespielten Betreuerteam lag. Ich freue mich schon auf die Vorbereitungswochenenden mit unseren Hopees, die bestimmt wieder viel Spaß machen werden und bei denen ich viel AFS-Erfahrung sammeln kann.
Elisabeth Kurz
Weihnachtsfeier
Die Weihnachtsfeier beim AFS – ein „Must-Do“, ein fester Bestandteil des AFS-Jahres, der vor allem die Familie des AFS Schwäbisch Hall zusammenbringen soll, um die Feiertage weihnachtlich zu feiern. Auch ich habe mich schon lange vorher auf die Feier gefreut, wo ich mit Freunden aus aller Welt „Deutsche Weihnacht“ feiern kann. Und diese Vorfreude war durchaus begründet.
Obwohl das Unternehmen „Weihnachtsfeier“ von Anfang an unter einem schlechten Stern stand: Draußen fielen Ströme unweihnachtlichen Regens vom Himmel herab, während es drinnen langsam eng wurde, da plötzlich mehr Leute kamen, als eigentlich erwartet wurden. Doch bereits nach kurzer Zeit waren genügend Tische aufgestellt und der Regen vergessen, und so konnte man endlich beginnen.
Bei weihnachtlichem Gebäck und Getränk saß man in gemütlicher Runde beisammen und unterhielt sich über deutsche Weihnachtsbräuche, bisherige Erfahrungen in Deutschland oder lernte sich gegenseitig kennen. Nachdem sich alle eingefunden und ausgetauscht hatten, konnte auch das Programm beginnen:
Die Gastschüler waren aufgefordert worden, ein kleines Programm auf die Beine zu stellen, was einige vorbildlicher Weise auch getan haben: So stellte uns Vegard seine Problemlösungsstrategien vor, während Carlos uns etwas vorsang und uns somit schon auf den Hauptprogrammpunk des Nachmittags vorbereitete: Der Weltberühmte AFS-SHA Chor, bestehend aus allen Tauschis und verstärkt durch einige Einheimische, performte weihnachtliche Choräle und Lieder, bei welchen auch das Publikum gerne mitsingen durfte.
Alles in allem haben Florian und die anderen Organisatoren (denen ich hiermit herzlich danken möchte) es wirklich geschafft, eine schöne familiäre Weihnachtsfeier auf die Beine zu stellen.
Michael Puntschuh
AFS Weihnachtsfeier
Am 5.12.2009 fand wieder mal unsere alljährliche Weihnachtsfeier statt. Dieses Mal fanden sich alle weihnachtswütigen unter uns im Michelfelder Gemeindezentrum ein, um einen schönen Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Natürlich durfte zu so einem Anlass der Besuch vom Nikolaus mit seinem Helfer Knecht Ruprecht nicht fehlen, die die Gastschüler und einige fleißige Komiteemitarbeiter reich beschenkten. Nach einem Auftritt des internationalen Gastschülerchors neigte sich die Feier dann leider auch schon dem Ende zu. Alles in allem kann man jedoch sagen, dass es eine nette Gelegenheit war, um sich bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen auszutauschen. Vielen Dank nochmals an die Organisatoren, Florian Reck und Renate Herterich.
Sophie Schneider
AFS-Werbeaktion
Ein Bett in Fußgängerzone SHA
Am Samstag, den 21. November 2009 trafen sich viele Ehrenamtliche und auch die Gastschüler, um in der Innenstadt von Schwäbisch Hall Gastfamilien zu werben. Dazu stellten wir ein Bett auf, daneben ein Schild mit der Aufschrift: „Haben sie noch ein Bett frei? - Gastfamilie mit AFS“. Wir freuten uns, dass wir viel Aufmerksamkeit bekamen und hoffen, dass wir einige Gastfamilien finden konnten. Ein weiteres Highlight unserer Aktion war, dass wir von einem Moderator, des Radio Sthörfunks angesprochen wurden und er uns kurzerhand einlud, AFS im Radio vorzustellen. Dies wurde dann von Michael, Sören, und der Gastschülerin Veronica gemacht. Nach dieser gelungenen Aktion möchten wir die Bettenaktion im nächsten Frühjahr / Sommer nochmals machen, um Gastfamilien und neue Bewerber für den Schüleraustausch zu finden. Vielen Dank an das ganze Orga-Team!
Linda Beck, Ägypten 2008/2009
Sportliche AFSer
AFSer haben nicht nur interkulturelle Kompetenz, sprechen exotische Sprachen, lieben es, zu feiern, nein – es gibt sogar sportliche Exemplare unter ihnen!
Wer das nicht glaubt, der hat nicht unsere Komitee-Staffel am 6. Januar beim traditionellen Haller Dreikönigslauf gesehen. Michael Puntschuh (USA 08/09), Sören Schumacher (Paraguay 08/09), Arno Angerer (China 07/08) und Nils Streich (Kolumbien 10/11) gingen bei minus 5 Grad an den Start und konnten zwar nicht den 1. Platz belegen, aber auf jeden Fall gewannen sie den Schönheitspreis…. Sie waren in prächtige Dreikönigs-Gewänder gekleidet und wurden vom Haller Publikum zum bestgekleideten Team gewählt. Auf dem Marktplatz sorgten Theresa Böhm (08/09 Brasilien), Lukas Beck 08/09 Thailand) und Florian Reck (08/09 Bolivien) mit einem kleinen, aber feinen AFS-Stand für die Öffentlichkeitsarbeit.
Brigitte Süssenguth-Brenner
Das Treffen operativer Mitarbeiter in Heidenheim – oder auch: über den Tellerrand geguckt….
An einem trüben, kalten Wochenende Ende Januar machten sich die drei Koordinatoren unseres Komitees (Gabi, Christoph, Brigitte) pflichtgemäß auf den Weg zum so genannten Winter – ToM Süd.
Aber weil wir ein vorbildliches Komitee sind und viele interessierte junge Mitarbeiter aufweisen können (und da sind wir auch ziemlich stolz drauf!) reisten wir sogar zu Fünft an.
Mit von der Partie waren noch Theresa Böhm und Julia Tovote, beide Freshreturnees, die sich auch für die AFS-Arbeit im erweiterten Sinn interessieren.
In der JuHe in Heidenheim trafen sich dann die Komiteespitzen aus Süddeutschland, die Büromitarbeiter und Leute aus dem Vorstand, um über verschiedene Themen zu beraten, Beschlüsse zu fassen, sich auszutauschen und nach langen, intensiven Arbeitstagen abends gemütlich zusammen zu sitzen.
Brigitte Süssenguth-Brenner
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Letzte Änderung: 14. Februar 2010